Ruanda – Anton Kiebacher

Rwanda ist ein dicht bevölkerter Binnenstaat in Ostafrika. Es grenzt an Burundi, die demokratische Republik Kongo,
Uganda und Tansania. Wegen seiner hügeligen Landschaft wird Rwanda auch “Land der tausend Hügel“ genannt.
Von dem im Jahre 1994 grausam geführten Bürgerkrieg wurde auch die Pfarre Nyamasheke, in der Diözese Cyangugu
heimgesucht. Viele Menschen verloren ihr Leben, ganze Familien wurden zerstört. Nun ist zwar Frieden eingekehrt,
doch das ganze Land ist noch gezeichnet von den Folgen des Wahnsinns. So gab es viele Witwen und Waisenkinder, die
unter menschenunwürdigen Verhältnissen leben.
2006 reiste eine Delegation der Pfarre Graz-Karlau, darunter Anton Kiebacher aus Innichen- Südtirol, nach Nyamasheke.
Der damalige Priester, Pater Jacques, berichtete von der Not der Witwen und Kinder, die kaum eine Chance für ein
menschenwürdiges Leben haben. Daraus entstand das Projekt „Ein Haus für Witwen und Waisenkinder“. Die Idee: Ein
kleines Haus für eine Witwe mit eigenen und aufgenommenen Waisenkindern. Viele Menschen hatten ein offenes Herz
und bald konnte das Geld für 45 Häuser überwiesen werden, die sofort vor Ort von den Menschen in Rwanda gebaut
wurden. Mittlerweile sind mehr als 500 Häuser gebaut worden.
Ein weiteres Problem im ganzen Land ist es Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze für Jugendliche zu schaffen.
Deshalb wurden in der Pfarre Nyamasheke Lehrwerkstätten für Schneider, Tischler, Schlosser, Schweißer und Elektriker
eingerichtet, wo nun viele Jugendliche eine fundierte, staatlich anerkannte Ausbildung erhalten.
2008 habe ich Sr. Philomena Mukamugenga das erste Mal kennengelernt. Sie erzählte, wie Familien ausgegrenzt
werden, weil sie Kinder mit Behinderung haben. Oft werden diese Kinder jahrelang zuhause versteckt. Die Schwestern
der Kongregation Penitentes de Francois d‘Assisi baten um Unterstützung beim Bau des Behindertenzentrums
mit Ausbildungswerkstätten. In den letzten Jahren standen vor allem Patenschaften für einzelne Kinder und junge
Menschen im Zentrum der Unterstützung.
Alle Projekte haben den Zielgedanken: Hilfe zur Selbsthilfe. Ansprechpartner ist der Priester der Pfarre Nyamasheke
und sein Team, sowie der Bischof von Cyangugu, Bischof Edouardo.
„Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40).
Uganda und Tansania. Wegen seiner hügeligen Landschaft wird Rwanda auch “Land der tausend Hügel“ genannt.
Von dem im Jahre 1994 grausam geführten Bürgerkrieg wurde auch die Pfarre Nyamasheke, in der Diözese Cyangugu
heimgesucht. Viele Menschen verloren ihr Leben, ganze Familien wurden zerstört. Nun ist zwar Frieden eingekehrt,
doch das ganze Land ist noch gezeichnet von den Folgen des Wahnsinns. So gab es viele Witwen und Waisenkinder, die
unter menschenunwürdigen Verhältnissen leben.
2006 reiste eine Delegation der Pfarre Graz-Karlau, darunter Anton Kiebacher aus Innichen- Südtirol, nach Nyamasheke.
Der damalige Priester, Pater Jacques, berichtete von der Not der Witwen und Kinder, die kaum eine Chance für ein
menschenwürdiges Leben haben. Daraus entstand das Projekt „Ein Haus für Witwen und Waisenkinder“. Die Idee: Ein
kleines Haus für eine Witwe mit eigenen und aufgenommenen Waisenkindern. Viele Menschen hatten ein offenes Herz
und bald konnte das Geld für 45 Häuser überwiesen werden, die sofort vor Ort von den Menschen in Rwanda gebaut
wurden. Mittlerweile sind mehr als 500 Häuser gebaut worden.
Ein weiteres Problem im ganzen Land ist es Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze für Jugendliche zu schaffen.
Deshalb wurden in der Pfarre Nyamasheke Lehrwerkstätten für Schneider, Tischler, Schlosser, Schweißer und Elektriker
eingerichtet, wo nun viele Jugendliche eine fundierte, staatlich anerkannte Ausbildung erhalten.
2008 habe ich Sr. Philomena Mukamugenga das erste Mal kennengelernt. Sie erzählte, wie Familien ausgegrenzt
werden, weil sie Kinder mit Behinderung haben. Oft werden diese Kinder jahrelang zuhause versteckt. Die Schwestern
der Kongregation Penitentes de Francois d‘Assisi baten um Unterstützung beim Bau des Behindertenzentrums
mit Ausbildungswerkstätten. In den letzten Jahren standen vor allem Patenschaften für einzelne Kinder und junge
Menschen im Zentrum der Unterstützung.
Alle Projekte haben den Zielgedanken: Hilfe zur Selbsthilfe. Ansprechpartner ist der Priester der Pfarre Nyamasheke
und sein Team, sowie der Bischof von Cyangugu, Bischof Edouardo.
„Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40).
So können Sie spenden:
Überweisung Sie Ihre Spende an das Konto des Missionskomitees:
Begünstigter: Missionskomitee Bozen-Comitato missionario Bolzano
Bank: Südtiroler Sparkasse – Filiale Waltherplatz
IBAN: IT73 R 060 4511 6010 0000 5005 630
BIC: CRBZIT2B001
Grund: A. Kiebacher
Dateien zum Download:
⇒ Flyer deutsch